Über uns
Das Forum Jugendarbeit Sachsen ist ein freiwilliger Zusammenschluss von überörtlich tätigen anerkannten freien Trägern der Jugendhilfe der Bereiche Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit sowie Kinder- und Jugendschutz im Freistaat Sachsen.
Aktuelles
Veranstaltungen
Jugend und Jugendarbeit haben eine eigene Währung
Wege zur krisenfesten Finanzierung von Jugendarbeit
Informationen & Anmeldung
Mittwoch, 15. April / 10.00 – 12.00 Uhr / Online
Details & Anmeldung: Evangelische Akademie Sachsen
MITWIRKENDE:
Thomas de Maiziére, u.a. Sächsischer Staatsminister für Finanzen a.D.
Vicki Felthaus, Leipziger Bürgermeisterin für Jugend, Schule und Demokratie
KOOPERATION:
Anke Miebach-Stiens, AGJF Sachsen e.V., Forum Jugendarbeit Sachsen
LEITUNG:
Christian Kurzke
Presse & Positionen
Jugendarbeit als Investition in Sachsens Zukunft – Forderungen für den Doppelhaushalt 2027/2028
Auszug
Angesichts der aktuellen Haushaltslage im Freistaat Sachsen ist es uns ein zentrales Anliegen, die Belange von Kindern und Jugendlichen besonders in den Fokus zu rücken. Die Kinder- und Jugendarbeit leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Entwicklung junger Menschen und damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes.
Wir haben konkrete Vorschläge an die Poltik formuliert, um die Jugendarbeit durch mehr Planungssicherheit, Bürokratieabbau und eine bedarfsgerechte finanzielle Ausstattung zu stärken. Als Forum Jugendarbeit stehen wir Ihnen gerne für einen weiteren Austausch zur Verfügung und bieten unsere Unterstützung für eine konstruktive Weiterentwicklung der Jugendpolitik in Sachsen an.
Datum
Forderungen vom 06.02.2026
Gerade weil es ums Ganze geht: Jetzt in Jugend investieren! - PM vom 06.05.2025
Auszug
Leipzig: Vom 13. bis 15. Mai trifft sich bundesweit die Kinder- und Jugendhilfe unter dem Motto „Weil es ums Ganze geht: Demokratie durch Teilhabe verwirklichen!“ zum 18. Deutschen
Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT). Begleitet werden die Vorbereitungen auf den DJHT von der Debatte um den Ende März vorgelegten Haushaltsentwurf der sächsischen Minderheitsregierung.
„Auch wenn der sogenannte ‚Schonbereich Jugend‘ nominell von Kürzungen verschont bleibt, bedeutet dies angesichts nicht berücksichtigter inflationärer Preis- und tariflicher Gehaltsentwicklungen eine faktische Kürzung. Dies verschärft die ohnehin angespannte Lage vieler Träger und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, die bereits seit Jahren an der Belastungsgrenze arbeiten. Außerdem werden in anderen gesellschaftlichen Bereichen, die die Lebenswelten junger Menschen stark betreffen – wie Kultur, Ehrenamt oder Demokratieentwicklung – Kürzungen in einem Ausmaß vorgenommen, die an die tiefen Einschnitte und den strukturellen Rückbau des Jahres 2010 erinnern“ sagt Christian Päutz, Sprecher des Forum Jugendarbeit Sachsen und führt weiter aus: „Die Erfahrungen von damals
zeigen: Einmal zerstörte Strukturen lassen sich nur schwer wiederaufbauen – besonders dort, wo Vertrauen und Beziehungsarbeit mit jungen Menschen unwiederbringlich verloren gehen“. (…)
Datum
Pressemitteilung vom 06.05.2025
Vertrauen und Verlässlichkeit für die Arbeit mit jungen Menschen - PM vom 29.11.2024
Auszug
Sehr geehrte Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger der 13 sächsischen
Gebietskörperschaften,
als Zusammenschluss landesweit agierender Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit
schützen und vertreten wir, das Forum Jugendarbeit, die Interessen und Bedarfe von Kindern
und Jugendlichen in Sachsen, die durch die vielfältigen Angebote der freien, örtlichen Träger
der Kinder- und Jugendarbeit überhaupt erst wahrgenommen und umgesetzt werden.
(…) Trotz der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine vorläufige Haushaltsführung und der
bereits erwähnten finanziellen Untersetzung der FRL Jugendpauschale bleiben weiterhin
wichtige Fragen zur Gestaltung von Übergangslösungen im kommenden Haushaltsjahr offen.
Zuversicht braucht Vertrauen!
Im 17. Kinder- und Jugendbericht des Bundes wird festgehalten: „Die heutige junge Generation ist die diverseste, die es je gab. Allen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemein ist
jedoch das Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit – das ist in der aktuellen dynamischen und unsicheren Zeit besonders wichtig. Die Kernbotschaft des Berichts lautet entsprechend: Zuversicht braucht Vertrauen!“
Unter anderem Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit geben Kindern und Jugendlichen diese beschriebene Sicherheit und Orientierung. Junge Menschen brauchen bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben verlässliche und kontinuierliche Begleitung, die auf Vertrauen und selbstbestimmter Beziehungsgestaltung beruht.
Doch wie viel Sicherheit können Akteure der sozialen Arbeit vermitteln, wenn die Zukunft der eigenen Arbeit unsicher ist? Wie viel Zuversicht bleibt, wenn grundlegende Angebote der Kinder-
und Jugendarbeit in ihrer Existenz bedroht sind? Wie oft kann das Vertrauen junger Menschen in das Sozial-, aber zunehmend auch in das politische System noch erschüttert werden, bevor sie
sich ab- und rechtspopulistischen oder extremistischen Strömungen zuwenden? (…)
Datum
Pressemitteilung vom 29.11.2024
Zur PM
Jugendarbeit ist neben der Familie und Schule der dritte wichtige Bereich zur Förderung, Bildung, Begleitung und Stärkung junger Heranwachsender. Doch was Jugendarbeit eigentlich leistet und warum sie im Gegensatz zur Jugendhilfe allen jungen Menschen gleich zur Verfügung steht, ist oftmals wenig bekannt. Dieser Film zeigt, welche Bedeutung Jugendarbeit in Sachsen regional und überregional für die jungen Menschen hat. Als Forum Jugendarbeit – ein Zusammenschluss überörtlicher Jugendhilfeträger in Sachsen – haben wir diesen Film erstellt.
Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen und danken für das weiter Teilen!
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Unsere Arbeit
Das Forum Jugendarbeit Sachsen bringt sich verantwortungsbewusst im Interesse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den beständigen gesellschaftlichen und fachlichen Diskurs über die Fort- und Weiterentwicklung eines modernen Verständnisses von Jugendpolitik, Jugendhilfepolitik (insbesondere der Jugendarbeit) sowie der Jugendschutzpolitik ein.
Dabei geht es u. a. um den Austausch zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen, als auch mit anderen gesellschaftlichen Institutionen und Gruppen wie Parteien, Kirchen, Vereinen und der Wissenschaft.
